Kleine Einführung, was wir unter dem Present Moment, dem "Moment des Hier und Jetzt" in der Trust Technique® verstehen. Den Begriff des "Present Moment" finden wir in vielen spirituellen Lehren, beispielsweise bei Eckhard Tolle. Er hilft uns, aus dem Gedankenkarussell herauszukommen, in dem sich unser Ego gerne verliert. 

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Trust Technique mit Hund - hier klicken für das Video

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Online-Einführungen
vom Trust Technique Center

Messages of Trust 
Video-Kurs*

* dies ist ein Affiliate-Link. Wenn Sie über diesen Link buchen, unterstützen Sie meine kostenlose Arbeit bei Tierheimen oder meine Kostenreduktion bei Menschen mit niedrigem Einkommen.

Trust Technique® 

Mindfulness für Menschen mit ihren Tieren

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Die Trust Technique® ist eine Therapiemethode für Menschen, achtsamer mit sich und ihrem Tier zu werden. Als Practitioner arbeiten wir mit dem Menschen, um das gegenseitige Verständnis zu erhöhen. Als Nebeneffekt ändern sich die Verhaltensweisen. 

Sie haben sich für ein Tier entschieden, weil Sie es gerne in Ihr Leben integrieren möchten? Doch das Zusammenleben gestaltet sich etwas anders, als Sie gedacht haben? Sind Sie nicht sicher, ob Kontrolle und Kommando wirklich das sind, was Sie wollen? Hat Ihr Tier Ängste, ist es in bestimmten Situationen nervös oder geht es weg, wenn Sie herantreten? Spüren Sie dabei, dass etwas auch für Sie nicht stimmt?

Die Trust Technique® verändert unsere Beziehung zu Tieren grundlegend und sie verändert auch uns Menschen. Wir werden achtsamer und aufmerksamer. Die Pferde kooperieren wieder und werden offener, es können sich körperliche Beschwerden selbst ausregulieren (z.B. Koliken, Allgemeinbefinden). Hunde sind entspannter und überreagieren nicht mehr so schnell. Für uns Menschen bedeutet dies, dass wir sorgfältiger mit unseren Tieren umgehen werden, unsere Verantwortung im Umgang steigt. Wir lernen, wie wir mit Frieden, Geduld und nur im Tempo des Tieres arbeiten.

Healing & Trust – die Prinzipien
der Trust Technique®

Die Trust Technique® beinhaltet die Vermittlung eines grundlegend neuen Verständnisses der Mensch-Tier-Beziehung. Sie stellt herkömmliche Weisen des gegenseitigen Umgangs auf den Kopf. Sie ist nicht ein Schnellprogramm zur Problemlösung und sie ist im guten Sinne nicht zielorientiert (obwohl wir nachhaltige Veränderungen haben). Wir 'reparieren' kein Tier mit der Trust Technique®. Sie fordert mehr vom Menschen als vom Tier, denn für Tiere wäre die Trust Technique® das Normalste auf der Welt: ein friedfertiger Umgang mit sich und mit anderen. Deswegen ist die Trust Technique® nicht eine Technik, die man 'mal so in einem Kurs mitnimmt'. Sie ändert unser Leben und das unserer Tiere. Wir arbeiten ohne Druck, ohne positive Verstärkung, ohne Kontrolle, sondern nur auf der Basis von Freiwilligkeit. Unser Ansatz: wenn wir Gefühle verändern, verändern wir Verhalten.

Die Trust Technique® ist keine Tiertherapie, sondern Therapie und Coaching für Menschen mit Tieren. Die Veränderung findet im Umfeld statt, dass sich aus der Umgebung und dem Menschen zusammensetzt.

Die Trust Technique® basiert auf drei Prinzipien:

Creative Reaction

Damit wird die Basis der Technik gelegt. Sie besteht aus dem 'Present Moment', dem Moment des Hier-und-Jetzt und dem 'Mindful Regard', dem achtsamen Auge. Mit beiden Anwendungen verringern wir unsere  Denkgeschwindigkeit sowie die des Tiers hin zu einer entspannten Haltung. Wir lernen, unsere und die Themen der Tiere zu erkennen. Wir schaffen einen friedvollen Raum, in dem wir besser zuhören können.  

Realisation Learning

In der zweiten Stufe des 'Lernens durch Realisierens' geht es darum, 'Present Moment' und 'Mindful Regard' in Situationen anzuwenden, in denen bestimmte Themen stressfreier gemacht werden sollten. Hier geht es darum, alte Denkmuster aufzulösen und Situationen in einer Schritt-für-Schritt-Praxis neu zu erlernen. Wir lernen, Ängste, die sich in bestimmten Situationen ergeben, abzubauen und Neugier zuzulassen. 

Trusted Cooperation

In der dritten Stufe, der 'Trusted Cooperation' bzw. der vertrauensvollen Zusammenarbeit, wird es uns möglich sein, die Trust Technique® in den Alltag zu integrieren und eine 'Verständigung ohne Worte' mit unserem Umfeld zu leben. Wir kommen zu einer "vertrauensvollen Zusammenarbeit", die Kooperation verfeinert sich.

Für wen ist die Trust Technique® geeignet?

Für alle, die einen anderen Zugang und ein tiefes Verständnis für sich und ihr Tier suchen. Für alle, die sich von Konventionen verabschieden wollen. Für die Mutigen, die sich von alten Mustern lösen wollen, auch wenn diese am Innersten unseres 'Egos' kratzen. Für die, die eine Reise ins Innerste als ein Abenteuer annehmen. Für die, die auf dem Boden der Realität bleiben wollen und sich trotzdem nicht vor den grossen Gefühlen scheuen. Und für die, die ihre Wahrnehmung dem anderen gegenüber schulen möchten. Für die, die sich längerfristig engagieren wollen und den Mut dazu haben. Und für die, die überzeugt sind, dass das Ausüben von Druck auf das Tier kontraproduktiv ist. Das Tier coacht den Menschen, wenn es der Mensch zulässt.

Wie lange dauert ein solcher Prozess?

Jedes Tier und jeder Mensch ist sehr individuell. Wenn die Basis bereits etabliert ist, kann die Anwendung der Trust Technique® schon nach einer Sitzung eine Veränderung zeigen. Der wirkliche Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung dauert oft länger. Zeitangaben sind nicht zu machen, denn die Veränderung wird sich aus der Veränderung des Umfelds, d.h. auch von Ihnen, ergeben. Das Tier bestimmt die Zeit.

Bereits eine Sitzung kann das Wesen des Pferdes oder des Hundes grundlegend verändern. Wir arbeiten auf seelischer sowie körperlicher (Zell-)Ebene, ein Prozess, mit dem der Besitzer/die Besitzerin immer auch in Resonanz geht. Dieser Prozess benötigt Begleitung.

Wie lernen Sie am besten die Trust Technique®?

Die Trust Technique® kann nicht in nur einer Sitzung erlernt werden. Damit Ihre Zeit und Ihr Engagement auch Früchte tragen, gehen wir von einem 1:1-Teaching aus. Jede Beziehung ist auch individuell, oftmals zeigen sich Verstrickungen beim Menschen, in die das Tier eingebunden ist. Deswegen sind es auch Privatsitzungen. Damit ist auch sichergestellt, dass Sie die Technik in Ihren ganz persönlichen Alltag integrieren können, sie sich nicht verläuft und sie auch immer wissen, dass ich da bin, um Sie auf diesem Weg zu unterstützen.

Schritt 1: Sie sehen sich die Messages of Trust an und können auf dieser Basis entscheiden, ob Ihnen diese Methode nahe ist. 


Die Einführung 'Messages of Trust' von James French ist hier zu buchen ist. Sie ist mit deutschen Untertiteln erhältlich. (£6.50). 

Schritt 2: Grundsätzlich rechnen wir mit drei Terminen, die jeweils 1-5 bis 2 Stunden dauern. In der ersten Konsultation arbeite ich nur mit Ihrem Tier und zeige Ihnen die ablaufenden Prozesse sowie eine wichtige Übung, mit der Sie den 'Moment des Hier und Jetzt' erreichen (in der Regel 1 Stunde). Bei nicht nennenswerten Verhaltensauffälligkeiten lehre ich Ihnen bei der zweiten Sitzung die Basis der Trust Technique®, wie Sie ganz spezifisch für Sie und Ihr Tier relevant ist. In der dritten Konsultation vertiefen wir die Technik und arbeiten an spezifischen Themen ('Realisation Learning'). Je nach Umständen können weitere Sitzungen folgen. Zwischen den drei Sitzungen verabreden wir telefonische Feedbackgespräche.

Ja nach Analyse der Ausgangssituation kann es sein, dass ich zuerst mit ihrem Tier arbeite und Ihnen parallel oder im Anschluss die Technik vermittle. Die Trust Technique® ist ein Lernprozess für beide und kann aus Aspekte von Therapie integrieren.

 

Ergänzung: Wenn Sie das Verständnis der Technik vertiefen wollen, empfehle ich Ihnen parallel dazu den Video Kurs. Der Trust Technique® Video Kurs ist ein Selbststudium, das rund 60 Stunden Material umfasst. Dieser Kurs ist für jene geeignet, die sich selbst mit der Technik beschäftigen wollen und dies am eigenen Tier anwenden wollen. Zur Buchung des Videokurses. (Danke für die Verwendung dieses Affiliate Links). Neu ist auch dieser Kurs mit deutschen Untertiteln versehen.   
 

Diverse Teile der Konsultation können auch online (Skype, Zoom, Whatsapp etc.) gemacht werden!

Zum Kurs gehören ein kostenloses Vorgespräch von 30 Minuten sowie die Möglichkeit, zwischen den Terminen Zwischenfragen zu stellen (Umfang 15-30 Minuten telefonisch, werden nicht separat verrechnet).

 

Anwendung der Trust Technique®

Kundinnen und Kunden, denen die Trust Technique® vermittelt wurde, verpflichten sich, die Technik nur direkt an Tieren anzuwenden, die sich in ihrem Besitz befinden oder für die sie direkt verantwortlich sind. Es ist Kundinnen und Kunden nicht erlaubt, die Technik an anderen Tieren durchzuführen oder sie an andere Menschen zu vermitteln und den Namen 'Trust Technique' zu verwenden. Dies v.a. deswegen, weil wir die Verantwortung über die spezifische Verbindung des Tieres mit einem Menschen anerkennen und Retraumatisierungen verhindern wollen.

 

Alternatives Hunde-'Training' auf Basis der Trust Technique® 

Wollen Sie gewaltfrei und ohne laut zu werden eine gute Beziehung zu Ihrem Hund aufbauen? Die Trust Technique® vermittelt Ansätze, dies im Alltag umzusetzen (wir nennen das 'Lernen durch Realisieren'). Nach dem Anlernen der Grundzüge schauen wir gemeinsam auf die wichtigsten Punkte, die noch Schwierigkeiten bereiten: die Hundebox oder Transporttasche, alleine bleiben, aus der Türe gehen oder Hundebegegnungen.   

Zoom-Gruppe Trust Technique® Praktizierende

Alle, die bei mir die Trust Technique® erlernen oder erlernt haben, werden regelmässig zu einem Zoom-Austausch online eingeladen. Dieser Austausch, an dem Fragen gestellt werden können, ist kostenlos.

 

Trust Technique®/Achtsamkeit mit Kindern (6-14 Jahre)

Ich biete Konsultationen auch für Kinder mit einem Elternteil an, wenn sich Tiere in der Familie befinden. Die Voraussetzungen für die Eltern sind identisch wie bei den Einzel-Konsultationen. Bei den Kinder-Sitzungen (50-60 Minuten) baue ich unterschiedliche andere Übungen in Achtsamkeit ein, die für Kinder besonders geeignet sind.      
 

Ich wurde von James French autorisiert, als Practitioner die Trust Technique® an Menschen weiterzugeben, Large Animals (Grosstiere., v.a. Pferde) und Domestic Animals (Hunde, Katzen).