Was sind Mikrobewegungen?

In Trust Technique-Konsultationen spreche ich oft von Mikrobewegungen. Was sind sie?



Zugegeben, ich glaube nicht, dass James French von "Mikrobewegungen" spricht. Er spricht von "im Tempo der Tiere", aber das ist nicht ganz das gleiche. Mit Mikrobewegungen versuche ich eine Vorstellung von Zeitlupe zu vermitteln. Von Achtsamkeit. Im Englischen gibt es das Wort "tiny" - mini, kleinteilig, eng. Ungefähr so. Die Arbeit mit Evita - eine Pflegestellenhündin - dokumentiere ich mit Video, um ihren Fortschritt in der Überwindung ihrer Ängste festzuhalten. Leider ist die Bildqualität nicht optimal, da der Raum nicht hell erleuchtet ist und meine GoPro-Kamera nicht so eine tolle Auflösung hat. Der Film besteht aus drei zusammengeschnittenen Sequenzen aus einer rund eineinhalbstündigen Zusammenarbeit. Meine Stimme habe ich zu Hause hinzugefügt, um zu erläutern, was ich sehe und wie ich es beschreiben würde, was ich sehe und/oder vor Ort wahrgenommen habe. Ich spreche also nicht mit der Hündin, wenn ich mit ihr arbeite. Am Ende ein bisschen, um eine andere Art von Kommunikation mit ihr zu haben, ja. Der Hauptanteil der Arbeit liegt im Bereich des "shared feelings", des "geteilten Gefühls." Dieses kann nicht unmittelbar sichtbar, sondern nur ansatzweise in den Reaktionen der Hündin abgelesen werden. Hier geht's zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=uDgg7dTpQ5w